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Drehmagnete

Drehmagnete sind Vorrichtungen, die ein gleichmäßiges Magnetfeld erzeugen, wenn ein elektrischer Strom an sie angelegt wird. Sie bestehen aus einer Drahtrolle, die um einen Metallkern gewickelt ist. Der Metallkern ist in der Mitte einer Scheibe montiert. Dieser hat an seiner Unterseite Rillen, die mit Schlitzen im Körper des Magneten übereinstimmen, und Kugellager, um eine leichtere Bewegung zu ermöglichen.


Drehmagnete verwenden das gleiche Prinzip wie lineare Magnete, aber der Kern in linearen Magnete übt eher eine Schub- und Zugkraft als eine Rotationskraft aus.


Wie funktionieren Drehmagnete?


Wenn ein elektrischer Strom angelegt wird, wird der Metallkern nach hinten in die Spule gezogen. Mit Hilfe von Kugellagern dreht sich die Scheibe in Richtung des positiven Magnetfeldes, was dem Gerät eine Drehkraft verleiht. Wenn der Strom abgeschaltet wird, dreht eine Feder auf der Scheibe sie schnell wieder in ihre Ausgangsposition zurück und zieht auch den Kern aus der Spule.


Wofür werden Drehmagnete verwendet?


Drehmagnete wurden ursprünglich für den Einsatz in der Verteidigung entwickelt, sind aber heutzutage oft in Industriemaschinen wie Lasern und Rollläden zu finden, da sie robuster sind als andere Magnettypen.

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