DKDCAL(4441275) TYPE K MI 0.5 X 150MM +M

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RoHS Status: kompatibel (Zertifikat anzeigen)
Ursprungsland: GB
Produktdetails

RS Pro-IEC-Thermoelementsonden mit Ministeckerabschluss, ungeerdet

Von RS Pro gibt es eine Reihe von Temperatursensoren mit Thermoelement Typ K, die den Normen IEC 584 entsprechen. Diese Thermoelementsonden Typ K haben eine robuste Bauweise und verfügen über eine Ummantelung aus Edelstahl 310 mit Mineralisolierung für hohe Flexibilität, sodass sie für eine Vielzahl von Anwendungen gebogen und geformt werden können. Der Tastkopf ist für einen schnellen und einfachen Anschluss mit einem IEC-Mini-Flachstecker mit einem maximalen Temperaturbereich von 200 °C versehen. Das Thermoelement verfügt über eine einteilige isolierte heiße Kontaktstelle, d. h. es kann mit einer Reduzierung der elektrischen Störungen arbeiten.

Wie funktioniert ein Thermoelement?

Ein Thermoelement ist ein Sensor zur Messung der Temperatur in einer Reihe von verschiedenen Prozessen und besteht aus zwei Drahtschenkeln aus verschiedenen Metallen, die an ihren beiden Enden zu zwei Verbindungen verbunden sind. Die heiße Stelle oder Messstelle ist mit dem Körper verbunden, dessen Temperatur gemessen werden soll. Die kalte Stelle oder Vergleichsmessstelle ist mit einem Körper mit bekannter Temperatur verbunden. Wenn die Messstelle auf etwas Heißes gestellt wird, tritt ein Spannungs- oder Potenzialunterschied zwischen der Messstelle und der Vergleichsmessstelle auf. Diese Spannung kann dann mittels Thermoelement-Referenztabellen in eine Temperaturmessung umgewandelt werden. Dieser Prozess wird auch als Seebeck-Effekt bezeichnet

Was ist eine isolierte Kontaktstelle?

Bei einer isolierten oder ungeerdeten Kontaktstelle werden die Thermoelementdrähte miteinander verschweißt und vollständig mit dem äußeren Schutzmantel bedeckt und von diesem isoliert, oft unter Verwendung einer mineralischen Isolierung. Der Vorteil dabei ist, dass die elektrischen Störungen reduziert werden und ein stabiler Messwert vorliegt.

Was ist eine Mineralisolierung?

Die Mineralisolierung wird verwendet, um Thermoelementdrähte voneinander und das Thermoelement vom umgebenden metallischen Sondenmantel zu isolieren. Die Ummantelung ist mit einem hochverdichteten Magnesiumoxidpulver gefüllt, das verhindert, dass die Leiter außer an der festen Verbindung miteinander in Kontakt kommen. Die hohe Dichte des Mineralpulvers ermöglicht eine schnelle Reaktion des Thermoelements, da es eine schnelle Wärmeübertragung zwischen Leiter und Mantel fördert. Die Mineralisolierung trägt auch dazu bei, den Thermoelementdraht vor Umweltschäden einschließlich Korrosion zu schützen, verhindert elektrische Störungen und ermöglicht, dass das Kabel flexibel ist und gleichzeitig seine mechanische Festigkeit behält.

Eigenschaften und Vorteile

• Robuste Ummantelung aus Edelstahl 310 zum Schutz vor Korrosion und Oxidation
• Erfüllt Standard IEC 584
• IEC-Ministecker mit Farbcodierung für eine schnelle und einfache Verbindung
• Mineralisolierung für Flexibilität, Haltbarkeit und hohe Leistung
• 0,5 mm Sondendurchmesser
• Schnelles Ansprechen
• Isolierte heiße Kontaktstelle für Reduzierung der elektrischen Störung
• Sensor-Temperaturbereich von -40 bis +750 °C

Anwendungen

Thermoelemente Typ K (Nickel-Chrom / Nickel-Aluminium) sind die am häufigsten verwendeten Thermoelemente und sind sowohl genau als auch flexibel mit einem breiten Temperaturbereich. Zu den typischen Anwendungen für diese mineralisolierten Thermoelementsonden Typ K gehören Wärmetauscher, Kraftwerke, Ziegel- und Zementöfen, Wärmebehandlungs- und Glühöfen, Thermostate, Lebensmittelthermometer, Fahrzeugdiagnose und in Laboratorien.

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