Fotodioden

Fotodioden werden in einer Vielzahl alltäglicher elektronischer Geräte wie beispielsweise Kameras, Rauchmeldern, Alarmanlagen, Sicherheitsausrüstung, medizinischen Anwendungen, CD-Playern und Messinstrumenten eingesetzt.

Was sind Fotodioden?

Fotodioden werden als Lichtsensoren oder Detektoren verwendet. Wenn Licht auf eine Fotodiode trifft, wird es in elektrische Energie in Form eines elektrischen Stroms umgewandelt. Der erzeugte Fotostrom verhält sich proportional zur Lichtmenge. Fotodioden werden auch als Fotosensoren, Fotodetektoren und Lichtdetektoren bezeichnet.

In Photonenanwendungen wird das Photon genau so verwendet wie das Elektron in Elektronikanwendungen. In der Regel fließt ein geringer elektrischer Strom durch diese lichtempfindlichen Geräte, auch wenn kein Licht (Photonen) eintritt. Dieser wird als Dunkelstrom bezeichnet.

Welche unterschiedlichen Typen gibt es?

Die PN-Fotodiode war die erste, die entwickelt wurde. Sie ist heutzutage aufgrund ihrer im Vergleich zu neueren Technologien relativ geringen Leistung nicht so weit verbreitet.

Die PIN-Fotodiode hat eine breitere Oberfläche, sodass die Aufnahme einer größeren Menge von Photonen sowie eine niedrigere Kapazität möglich sind. Sie ist heute die am häufigsten verwendete Diode.

Avalanche-Fotodioden werden in Bereichen mit schwachem Licht eingesetzt. Sie funktionieren unter einer hohen Umkehrvorspannung. Je höher die Sperrspannung ist, desto höher ist die Verstärkung.

Die Schottky-Fotodiode basiert auf der Schottky-Diode bzw. Schottky-Barrierediode. Sie bietet gegenüber anderen Dioden zusätzliche Funktionen, insbesondere im Hinblick auf eine hohe Geschwindigkeit und eine lange Wellenlängenerkennung.

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