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Ein Leiterplatten-Header ist ein Steckverbinder, der auf der Oberfläche einer Leiterplatte montiert wird. Er besteht aus einer Reihe von Pins, die in einem Kunststoffgehäuse angeordnet sind. Diese Pins können entweder gerade oder gewinkelt sein und sind in verschiedenen Rastermaßen erhältlich – typischerweise 2,54 mm, 1,27 mm oder 2,00 mm. Die Header ermöglichen die Verbindung zu Kabeln, anderen PCBs oder zu externen Geräten.
Leiterplatten-Header sind unverzichtbare Bauelemente in der modernen Elektronikfertigung. Sie dienen als Schnittstelle zwischen verschiedenen Komponenten und ermöglichen eine sichere, mechanisch stabile und elektrisch zuverlässige Verbindung auf der Leiterplatte (PCB). Ob in Industrieanlagen, Konsumgütern oder Automobiltechnik – die Wahl des richtigen Headers kann entscheidend für die Funktionalität und Lebensdauer eines elektronischen Systems sein.
Typen von Leiterplatten-Headern
Stiftleisten (Pin Header): Die häufigste Form, ideal für einfache Steckverbindungen.
Buchsenleisten (Socket Header): Gegenstück zur Stiftleiste, oft für modulare Systeme verwendet.
Box Header: Mit Gehäuse für polarisierten Anschluss, verhindert falsches Einstecken.
Shrouded Header (ummantelt): Mit Führungselementen für sichere Verbindung.
Surface-Mount(SMT -Oberflächemontage) und Through-Hole(THT - Durchsteckmontage): Je nach Montageart auf der Leiterplatte.
Leiterplatten-Header kaufen
Beim Kauf von Leiterplatten-Headern sind folgende Kriterien entscheidend:
Rastermaß: Muss zum Layout der Leiterplatte passen.
Anzahl der Pins: Abhängig von der benötigten Verbindung.
Montageart: SMT (SMD) für automatisierte Fertigung, THT (Durchsteckmontage) für mechanische Stabilität.
Material und Beschichtung: Goldbeschichtete Pins bieten bessere Leitfähigkeit und Korrosionsschutz.
Temperaturbeständigkeit: Wichtig für industrielle Anwendungen