RS PRO PTMTLA2 Edelstahl 316L Thermoelement Typ Typ J, Ø 2 mm x 300 mm 0 °C → 400 °C

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324-2500
Marke:
RS PRO
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Marke

RS PRO

Produkt Typ

Thermoelement

Temperatursensor-Typ

Typ J

Fühlerdurchmesser

2mm

Fühlerlänge

300mm

Fühlermaterial

Edelstahl 316L

messbare Temperatur max.

400°C

Anschlusstyp

Kabel

Serie

PTMTLA2

Kabellänge

2000mm

Normen/Zulassungen

IEC 584

Reaktionszeit

0.7s

messbare Temperatur min.

0°C

Ursprungsland:
FR

Thermoelement, Typ J, ummantelt


Von RS PRO gibt es eine Reihe von Temperatursensoren oder Prüfspitzen mit Thermoelement Typ J, die den Spezifikationen nach IEC 584 entsprechen. Diese Thermoelement-Temperaturfühler haben eine robuste Konstruktion und verfügen über einen mineralisolierten flexiblen Sondenmantel aus Edelstahl 316, der gebogen und geformt werden kann, um einer Vielzahl von Anwendungen gerecht zu werden. Das Kabel hat eine Glasfaserisolierung und ist von einem langlebigen Edelstahlgeflecht 316 umgeben. Die ungeerdete heiße Kontaktstelle dieser Thermoelementsonden bedeutet, dass sie mit verringerten elektrischen Störungen arbeiten können

Wie funktioniert ein Thermoelement?


Thermoelement, Typ J in verformbarer Inox-Ummantelung

Nicht demontierbares Anschlußstück mit einem Durchmesser von 5x35mm

Von der Masse isolierte Warmschweißverbindung

Ein Thermoelement ist ein Sensor zur Temperaturmessung in einer Reihe verschiedener Prozesse und besteht aus zwei Drahtschenkeln aus unterschiedlichen Metallen, die an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind und so zwei Verbindungsstellen bilden. Die heiße, oder Messverbindung, ist mit dem Gehäuse verbunden, dessen Temperatur gemessen werden soll. Die kalte Verbindung, oder die Referenzverbindung, ist mit einem Gehäuse mit bekannter Temperatur verbunden. Wenn die Messstelle auf etwas Heißes gesetzt wird, entsteht eine Spannung bzw. ein Potentialunterschied zwischen dieser und der Referenzstelle. Diese Spannung kann dann mit Thermoelement-Referenztabellen in eine Temperaturmessung umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird auch als Seebeck-Effekt bezeichnet.

Was ist eine isolierte Kontaktstelle?


Bei einer isolierten oder ungeerdeten Kontaktstelle werden die Thermoelementdrähte miteinander verschweißt und vollständig mit dem äußeren Schutzmantel bedeckt und von diesem isoliert, oft unter Verwendung einer mineralischen Isolierung. Der Vorteil dabei ist, dass die elektrischen Störungen reduziert werden und ein stabiler Messwert vorliegt.

Was ist eine Mineralisolierung?


Die Mineralisolierung dient dazu, die Thermoelementdrähte voneinander und von der sie umgebenden Metallsondenhülle zu isolieren. Die Hülle ist mit hochverdichtetem Magnesiumoxidpulver gefüllt, das verhindert, dass die Leiter außer an der festen Verbindungsstelle miteinander in Kontakt kommen. Die hohe Dichte des Mineralpulvers ermöglicht eine schnelle Reaktion des Thermoelements, da es eine schnelle Wärmeübertragung zwischen dem Leiter und der Hülle fördert. Die Mineralisolierung schützt den Thermoelementdraht außerdem vor Umwelteinflüssen wie Korrosion, verhindert elektrische Störungen und sorgt dafür, dass das Kabel flexibel bleibt und gleichzeitig seine mechanische Festigkeit behält.

Hauptfunktionen und Vorteile


• Ungeerdete heiße Verbindung für geringere elektrische Störungen

• Mineralisolierung für schnelles Ansprechverhalten, Flexibilität und Langlebigkeit

• Entspricht den Normen IEC 584

• Flexibel, kann zur einfachen Installation in Form gebogen werden

• Robustes Kabel mit Glasfaserisolierung und Edelstahlgeflecht

• Durable Edelstahlummantelung aus 316 für Korrosionsbeständigkeit

Anwendungen


Der Typ J ist ein gängiger Thermoelementtyp, hat jedoch einen geringeren Temperaturbereich und eine kürzere Lebensdauer bei höheren Temperaturen als der Typ K, bietet aber die gleiche Zuverlässigkeit. Thermoelemente vom Typ J eignen sich ideal zur Überwachung der Temperaturen von inerten Materialien und in Vakuumanwendungen. Zu den Anwendungsbereichen gehören Wärmeprozesse wie die Herstellung aus Kunststoffen und Harzen sowie Elektroöfen.

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