RS PRO Inconel Thermoelement Typ K, Ø 1.5mm x 1.5m → +800°C

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824-0663
Marke:
RS PRO
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Marke

RS PRO

Temperatursensor-Typ

K

Fühlerdurchmesser

1.5mm

Fühlerlänge

1.5m

Temperatur erfasst max.

+800°C

Fühlermaterial

Inconel 600

Anschlussart

Kabel

Kabellänge

1m

Erfüllte Normen

RoHS-kompatibel

Reaktionszeit

0,9 s

Ursprungsland:
FR

Mineralisoliertes RS Pro-IEC-Thermoelement Typ K mit Umhüllung aus Inconel Alloy 600, PVC-isoliert


Von RS Pro gibt es eine Reihe von Temperatursensoren oder Prüfspitzen mit Thermoelement Typ K, die den Normen IEC 584 entsprechen. Diese Thermoelement-Temperatursensoren haben eine robuste Konstruktion und verfügen über eine mineralisolierte flexible Ummantelung um die Sonde aus Inconel Alloy 600, die gebogen und geformt werden kann, um einem breiten Anwendungsspektrum gerecht zu werden. Das Thermoelement verfügt über eine ungeerdete heiße Kontaktstelle zur Reduzierung der elektrischen Störungen.

Wie funktioniert ein Thermoelement?


Ein Thermoelement ist ein Sensor zur Messung der Temperatur in einer Reihe von verschiedenen Prozessen und besteht aus zwei Drahtschenkeln aus verschiedenen Metallen, die an ihren beiden Enden zu zwei Verbindungen verbunden sind. Die heiße Stelle oder Messstelle ist mit dem Körper verbunden, dessen Temperatur gemessen werden soll. Die kalte Stelle oder Vergleichsmessstelle ist mit einem Körper mit bekannter Temperatur verbunden. Wenn die Messstelle auf etwas Heißes gestellt wird, tritt ein Spannungs- oder Potenzialunterschied zwischen der Messstelle und der Vergleichsmessstelle auf. Diese Spannung kann dann mittels Thermoelement-Referenztabellen in eine Temperaturmessung umgewandelt werden. Dieser Prozess wird auch als Seebeck-Effekt bezeichnet

Was ist eine isolierte Kontaktstelle?


Bei einer isolierten oder ungeerdeten Kontaktstelle werden die Thermoelementdrähte miteinander verschweißt und vollständig mit dem äußeren Schutzmantel bedeckt und von diesem isoliert, oft unter Verwendung einer mineralischen Isolierung. Der Vorteil dabei ist, dass die elektrischen Störungen reduziert werden und ein stabiler Messwert vorliegt.

Was ist eine Mineralisolierung?


Die Mineralisolierung wird verwendet, um Thermoelementdrähte voneinander und das Thermoelement vom umgebenden metallischen Sondenmantel zu isolieren. Die Ummantelung ist mit einem hochverdichteten Magnesiumoxidpulver gefüllt, das verhindert, dass die Leiter außer an der festen Verbindung miteinander in Kontakt kommen. Die hohe Dichte des Mineralpulvers ermöglicht eine schnelle Reaktion des Thermoelements, da es eine schnelle Wärmeübertragung zwischen Leiter und Mantel fördert. Die Mineralisolierung trägt auch dazu bei, den Thermoelementdraht vor Umweltschäden einschließlich Korrosion zu schützen, verhindert elektrische Störungen und ermöglicht, dass das Kabel flexibel ist und gleichzeitig seine mechanische Festigkeit behält.

Eigenschaften und Vorteile


• Isolierte heiße Kontaktstelle für geringere elektrische Störungen
• Mineralisolierung für Flexibilität und Haltbarkeit
• Entspricht Standard DIN 584
• Flexibel, kann zur einfachen Montage in Form gebogen werden
• Umhüllung aus Inconel Alloy 600 für hohe Betriebstemperaturen und Korrosionsbeständigkeit

Anwendungen


Thermoelemente Typ K (Nickel-Chrom / Nickel-Aluminium) sind die am häufigsten verwendeten Thermoelemente und sind sowohl genau als auch flexibel mit einem breiten Temperaturbereich. Zu den typischen Anwendungen für diese mineralisolierten Thermoelementsonden Typ K gehören Wärmetauscher, Kraftwerke, Ziegel- und Zementöfen, Wärmebehandlungs- und Glühöfen, Thermostate, Lebensmittelthermometer, Fahrzeugdiagnose und in Laboratorien.

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