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    Leitungsschutzschalter

    MCBs oder Leitungsschutzschalter sind Schaltertypen, die dazu dienen, Stromkreise unter anormalen Bedingungen automatisch abzuschalten. MCBs ersetzen häufig Sicherungen in Niederspannungsstromkreisen, da sie zuverlässiger und empfindlicher sind und sich zurücksetzen lassen. MCBs werden für viele Funktionen eingesetzt, z. B. als lokale Steuerschalter, als Trennschalter gegen Fehler und als Überlastungsschutzvorrichtungen für Installationen oder bestimmte Anlagen oder Geräte. Wir bieten Ihnen eine breite Palette hochwertiger und preisgünstiger Produkte unter anderem von führenden Herstellern wie Siemens, Schneider Electric, Rockwell, Lovato, Eaton u.v.m. an

    Wie funktioniert ein Leitungsschutzschalter?

    Wenn ein kontinuierlicher Überstrom durch einen MCB fließt, wird ein Bimetallstreifen erhitzt, wodurch er sich verbiegt. Diese Biegung des Bimetalls löst eine mechanische Verriegelung aus, die die Kontakte öffnet und den MCB ausschaltet, wodurch der Stromfluss im Stromkreis unterbrochen wird. Um den Stromfluss wieder in Gang zu setzen, muss der MCB manuell wieder eingeschaltet werden. Dieser Mechanismus schützt den MCB vor Fehlern, die durch Überstrom oder Überlast entstehen, und soll die versehentliche Überlastung des Kabels in einer fehlerfreien Situation verhindern. Die Geschwindigkeit, mit der der MCB auslöst, hängt von der Stärke der Überlast ab. Dies wird in der Regel durch den Einsatz einer thermischen Vorrichtung im MCB erreicht. Das zweite Merkmal ist der magnetische Fehlerschutz, der ausgelöst wird, wenn der Fehler ein bestimmtes Niveau erreicht, und den Leitungsschutzschalter innerhalb einer Zehntelsekunde auslöst. Die Höhe dieser magnetischen Auslösung gibt dem MCB sein Typmerkmal.

    Welche Arten von Leitungsschutzschaltern gibt es?

    Es gibt drei gängige Typen von MCBs für den Schutz von Stromkreisen in privaten, gewerblichen und industriellen Anwendungen. Die Verwendung wird durch einen Typ klassifiziert, der die Auslöseeigenschaften des MCB bestimmt:

    • Typ B - löst zwischen dem 3- und 5-fachen des Laststroms aus: Dieser Typ löst sofort mit dem Fünf- bis Zehnfachen des Nennstroms aus. Sie werden in der Regel für hohe induktive Lasten verwendet, bei denen die Schaltstöße hoch sind, wie z. B. bei kleinen Motoren und Leuchtstoffröhren. In solchen Fällen werden MCBs des Typs C bevorzugt, da sie höhere Kurzschlussströme bewältigen können. Sie sind daher für hochinduktive gewerbliche und industrielle Anlagen geeignet.
    • Typ C - löst zwischen dem 5- und 10-fachen des Volllaststroms aus: Sind die typische Wahl für gewerbliche und industrielle Anwendungen, in denen Leuchtstoffleuchten, Motoren usw. verwendet werden.
    • Typ D - löst zwischen dem 10- und 20-fachen des Volllaststroms aus: Dieser Typ löst sofort mit dem Zehn- bis Fünfundzwanzigfachen des Nennstroms aus. Sie werden normalerweise für sehr hohe induktive Lasten verwendet, bei denen es häufig zu hohen Einschaltströmen kommt. Sie sind für bestimmte industrielle und gewerbliche Anwendungen geeignet. Zu den üblichen Beispielen für solche Anwendungen gehören Röntgengeräte, USV-Systeme, industrielle Schweißgeräte, große Wickelmotoren usw.

    Wie wählt man einen geeigneten MCB für die jeweilige Anwendung aus?

    Achten Sie bei der Auswahl des richtigen MCB für den Stromkreis auf 3 Hauptpunkte

    • Amperezahl
    • Kurzschluss-Ausschaltvermögen
    • Art der Anwendung
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